Ich fühl mich sch...

..mit den Händem vorm Gesicht, sitze ich da und kann dieses Gefühl einfach nicht begreifen, fassen, verarbeiten....ich weiss nicht was ich fühlen, denken soll. Ich bin taub innendrin.Und es tut weh. Mir kommen immer wieder die Tränen, auch jetzt.

Heut hat mir das Gespräch mit meiner Familie.der Restlichen ,gutgetan und es war ein bisschen besser geworden. Doch jetzt war der Kontakt wieder da....

In dem Moment heisst es für mich stillhalten und nicht in die Augen schaun.Immer nach vorn meine Meinung äussern und nicht auf den Anderen eingehn. Warum gehn sie nur diesen Weg! Mir dämmert es, dass sich viele Personen abwenden werden und dass die aufrecht erhaltene Welt sich nach und nach austauscht in Personen, die auch nach diesem Schema ticken und mit denen ich mich auf keinem Fall identifizieren kann. Muss ich das denn? Nein ich möchte das gerne. Das tut jetzt sehr weh.Ich muss schauen,wie ich diesen Schmerz in Kraft und Willen umwandle! Dazu muss ich mich mit der Tatsache auseinandersetzen,dass ich mir eine klare Position schaffen muss. Dann bin ich auch gewappnet.Das klingt ja nach Verteidigung und Mauer.Doch das verändert mich und das wollte ich nicht! Verändert Schmerz ,den man nicht verarbeitet und von den man sich nicht frei machen kann immer? Wenn ich ihn dafür benutze,um mich zu wappnen, dann trage ich ihn ja immer noch mit mir herum und dann wirkt sich dieser Schutzwappen bestimmt auf meine Art nach aussen aus und auf bestimmte Sichtweisen,da man ja oft so bedrückt ist.

Das Problem ist,dass man sich immer wieder über den Weg läuft und gute Mine machen muss. Muss ich das? Familienfrieden heisst die Überschrift und "Bewahren"....hm , verschiedene Sichtweisen sind hier interessant und manchmal hilfreich.
Denn, kann denn  jeder in der Familie machen was er will und die Anderen müssen alles tollerieren und können ihre Meinung nicht sagen,weil es als Provokation empfunden wird? Also ist es ja wie in einem Theaterspiel.Ich übernehme die Rolle der Tochter, von der erwartet wird, dass sie neutral bleibt und wenn man dann drinsitzt(imTheater), dann erlebt man mit, wie sie die Sachlage löst und auch noch wie es ausgeht! Das wäre auch für mich aus der heutigen Sicht sehr interessant! Doch wie geht es ihr dabei?Interessiert das jemand? Wie verkraftet sie, dass die Mutter nicht nur einen anderen Weg geht, wie sie sich ihn wünscht sondern auch noch andere Werte annimmt? Schreckliche Wertre, kurzfristig und entgegen den ihren. Wird sie verbittert und verzeiht  nie? Wartet sie nur ab und schiebts weg.Wieviel Kraft hat sie,kann sie aufbringen,auch um noch für ihre Kinder eine gute Mutti zu sein.

Wenn ich das als Theaterstück betrachte, fällt es mir leichter, das Stück weiter zu schreiben!

..die gedanken gehn jetzt schlafen....hoffentlich.

 

11.1.15 21:47

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