So gesehen...

...ist es eine Dokuserie, welche über drei bis fünf Jahre geht und unbestimmt ausgeht bzw. sich in eine unabsehbare Richtung bewegt. Wenn ich ehrlich bin, vermute oder befürchte ich eine bestimmte Richtung, das ist auch meine Angst und der Grund dafür, dass ich diesen Weg nicht eingeschlagen bin.

..das ist mein Nervenstress damit umzugehen und an sich selbst zu zweifeln! Ja das tu ich dann. Sollte ich aber nicht. ich hab mich ja entschieden. Zwar nicht alleine, doch entschieden hätte ich es immer so, doch das wie es durchgesetzt wurde, wäre anders geworden. So ist der Familienfrieden gewahrt. Und ich hatte nur schwarz oder weiss gekonnt und wäre das schwarze Schaf der Familie geworden.... bis in drei bis fünf Jahren...

-doch da hätte es zuviel Unausgesprochenes  innerhalb gegeben, so war es schon besser für die Balance und auch es wäre sehr egoistisch gegenüber den Jüngeren, die haben ja damit gar nix zu tun und fühlen sich aber mit schuldig. Es ist so gut wie es ist, schwerer aber für mich.

Entscheiden ,ich muss Entscheidungen treffen ,für mich. Wie gehts weiter, was möchte ich, wie ist die Ist-Situation und was mache ich. 

Mein Realismus ist mir da oft im Weg, denn der öffnet nicht die Türen.Er nimmt die, die sicher auf sind und wenn der Realismus mich einholt, dann fürchte ich mich wieder davor, was ich sehe.

Ich sehe, dass alles futsch ist.Dass zu hoch gepokert wurde und dass sie es jetzt auf einmal sehen. Und ich weiss nicht ,ob sie sich nur gedreht haben in die Richtung weil sie es jetzt müssen oder ob sie doch einsichtig geworden sind und sagen, ja, wir sind zu hoch geschwommen. Wollten zuviel, waren nicht dankbar für das was wir hatten,haben Andere nicht geschätzt. Haben zu Anderen nur die grosse Klappe gehabt.Ich kanns nicht glauben, dass ich das hier schreibe und das sind meine Eltern! Es zerbrechen Grundmauern.

Und das ist das eigentliche Problem.Wo nehm ich die Steine jetzt her, wie kann ich den Boden nicht verlieren ,wo finde ich Halt, ausser in dem Jetzt.

Das sind die Grundwerte!,,, das sind die Mauern der Burg,das sind die Säulen, worauf bisher alles gebaut wurde, meins wurde darauf errichtet.Der andere Teil wurde auf anderen Mauern errichtet und oben steht es zusammen . Und unten links bröckelts. Ganz sehr, es fehlen schon grosse Stücke dahinter.

Wenn die Realität mich einholt,dann geht es mir sehr schlecht. Meistens holt sie mich ein, wenn ich damit direkt zu tun hab wie letzten Samstag. Und dann habe ich mich einen guten halben Tag noch unterhalten und es war unglaublich was ich da zu hören bekam. Da ist nix mehr übrig von den alten Werten, so kamen wir -ja so seh ich das halt immer noch- so kamen wir immer gut durchs Leben. Und mit den Menschen und mit Vertrauen. Und mit Fairnis und Ehrlichkeit.Und mit einen menschlichen Grundvertrauen. Das ist hier nicht mehr da. Sehr traurig.

Doch wie gehe ich damit um.

Wie komme ich unbeschadet durch die Dokuserie, deren Ende ich realistisch gesehen schon weiss, aber nicht beeinflussen kann oder es kommt noch was unvorhergesehenes daher, was Gutes, was uns gut tut und Balsam ist für die geschundene Seele. Doch nur mit Hoffen komme ich nicht durch. ich muss Entscheidungen treffen, wenigstens welche, bis zum nächsten Tag und dann welche bis nächste Woche usw.und so fort. 

 

2 Kommentare 12.1.15 21:32, kommentieren

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..Nachtrag..am nächsten Morgen

Geschlafen hab ich gut, doch ich fühl mich wie ein beleidigtes Kind, hilflos und innendrin ein Knoten. Und nach dem Funktionieren für die Familie, was ich sehr gerne mache früh....irgendwann darf ich nicht mehr so einen grossen Anteil an ihrem Alltag haben....ist mir speiübel. Da hilft nur für mich, stürzen in die Arbeit, bis die Luft raus ist, wird wohl zwei Stunden dauern und dann was zu mir nehmen.

Ich versuche, zu denken wie gestern und die ganze Sache von aussen zu betrachten, zB. als Theaterstück.Doch heut kann ich s grad nicht, bin zu blockiert und gelähmt, funktioniere nur, kann nicht agieren. Muss schauen, dass mir die Dinge nicht aus der Hand laufen, das kann ich gar nicht leiden,wenn meine Zusagen nicht klappen. Dann verliere ich zu leicht die Hoffnung und enrscheide nichts mehr, bin Treibholz. Das ist aber schlecht und verändert alles. Mal schauen, wie ich durchkomm...durch den Tag.

1 Kommentar 12.1.15 08:40, kommentieren